Flamenca Negra Padouk/Zeder Modell 11-2017

NEubau einer Flamenca Negra


Nach ein paar Reperaturen und anderweitigen Arbeiten geht es nun wieder an ein neues Modell.

 

Padouk ist optisch gesehen geschmakssache, aber akustisch ein hervorragendes Tonholz.

Mein Padauk erinnert beim Anklopfen stark an ein Marimba und lässt gutes erwarten.

Padouk, Afrikanisch- (Pterocarpus soyauxii )

Das Holz ist ca. 6 Jahre in meinerm Lager abgelagert und wurde bestimmt vor mehr als 15 Jahren geschlagen.

 

Das Holz haben ich kurz vor Baubeginn aus Brettern und Bohlen frisch aufgesägt. Die Rohware war allerdingst absolut trocken und verarbeitungsbereit.

 

Frisch aufgesägt leuchtet das Holz mit einer deutlichen roten Färbung und verliert aber unter UV Einwirkung langsam wieder seine Leuchtkraft hin zu einem angenehmen rotbraun. Das kann je nach Lichtexposition aber auch bis zu einem Jahr und länger dauern.

 

Der Geruch erinnert mich etwas an Schokolade und Vanille und ist nicht unangenehm.

 

Der Holzstaub hingegen ist die Pest und färbt alles Rostrot. Die Farbstoffe des Holzes sind nicht nur Alkohol sondern auch wasserlöslich, was die Verarbeitung von Padouk parallel mit hellerem Holz schwierig macht!

 

Halsmaterial aus Cedro mit perfekt stehenden Jahresringen und einer Holzdichte von ca. 0,42 kg/dm³. Für eine leichte Flamenca gerade richtig.

Ausarbeiten der Kopfplatte mit Sägefurnier aus den oben genannten Hölzern. Diese Flamenca bekommt "normale" Mechaniken mit entsprechenden "Fenstern" in der Kopflatte.

Bohren der Führungslöcher für die Stimmmechanik.

Ausarbeiten des Halsfußes nach spanischer Bauart.

Die Zargen werden mittels schmaler Keile im Fußblock verkeilt.

Die spätere Form wird grob vorgeschnitzt.

Die Decke aus Zeder wird mit der Rosette versehen und zur Bebalkung vorbereitet.

Fertig zum schließen der "Schachtel"

Randeinlagen und Purflings fertig eingeleimt und gesäubert!

Griffbrett aufgeleimt.